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ADAC TCR Germany

ADAC TCR Germany: Setzt sich die Files-Siegesserie in Oschersleben fort?

Geht die Siegsträhne von Josh Files (26, Target Competition) auch in Oschersleben weiter oder schlägt die Konkurrenz zurück? Während der britische Champion der ADAC TCR Germany in der Motorsport Arena seine nächsten Erfolge anstrebt, wollen seine Rivalen in der Tourenwagenserie des ADAC den Rückstand auf den Honda Civic TCR-Piloten verkürzen. Mit den Saisonrennen fünf und sechs steuert die ADAC TCR Germany langsam auf ihre Halbzeit zu.

Schon nach den ersten beiden Rennwochenenden der laufenden Saison ist klar: Auch in diesem Jahr ist Josh Files ein heißer Anwärter auf die Meisterschaft. Drei der bisherigen vier Rennen hat der 26-Jährige gewonnen, darunter den ersten Lauf in Oschersleben und beide Rennen auf dem Red Bull Ring. Einzig Florian Thoma (21, Schweiz, Liqui Moly Team Engstler) im VW Golf GTI TCR und der ehemalige ADAC Formel 4-Pilot Tim Zimmermann (20, Langenargen, Target Competition) im Audi RS3 LMS waren im zweiten Rennen in Oschersleben schneller.

Die Konkurrenz jedenfalls will sich noch nicht geschlagen geben. „Die Saison ist noch lang, es kann noch viel passieren“, sagt Moritz Oestreich (25, Fulda, Honda Team ADAC Sachsen), der am Red Bull Ring seine erste Podiumsplatzierung einfuhr.

Dennoch dominiert Files, der neun der bisherigen 18 Rennen der ADAC TCR Germany-Geschichte gewonnen hat, die Saison bislang – und er hat kein Interesse, dass sich daran etwas ändert. „Ich konzentriere mich nur auf mich, und mit Target habe ich ein Team im Rücken, das mir die Arbeit leicht macht. “, sagt der Brite, der in der Gesamtwertung 152 Punkte auf dem Konto hat und souverän führt: „Und Oschersleben hat einen besonderen Platz in meinem Herzen.“

Mit einem schon deutlichen Rückstand von 55 Punkten folgt Audi-Pilot Sheldon van der Linde (18, Südafrika, AC Mayen e.V. im ADAC) mit 97 Zählern als Zweiter vor Kris Richard (22, Schweiz, Target Competition), der 82 Punkte hat. Steve Kirsch (37, Chemnitz, Honda Team ADAC Sachsen) ist mit 78 Zählern Vierter vor Mike Halder (21, Meßkirch, Wolf-Power Racing) im Seat Leon TCR und Dino Calcum (27, Lubner Motorsport).

Der Bochumer Calcum holte auf dem Red Bull Ring die erste Pole Position für den Opel Astra TCR – im Rennen reichte es dann nach einem verpatzten Start zu Rang drei. „Normalerweise bin ich ein guter Starter, ausgerechnet dieses Mal bin ich nicht richtig vom Fleck gekommen“, sagte er: „Es wäre mehr möglich gewesen.“

Diese von Calcum angesprochene Konstanz, ist es, die Files derzeit von der Konkurrenz abhebt. Der Honda-Pilot spult sein Programm nahezu fehlerfrei und dabei auf dauerhaft hohem Niveau ab. „In der TCR haben viele Faktoren Einfluss. Das Setup muss stimmen, das Fahrerische natürlich auch“, sagt Harald Proczyk (41, Österreich, HP Racing), der 2017 noch auf eine Spitzenplatzierung wartet: „Und wenn alles passt, dann geht’s auch weit nach vorne. So ist das aktuell bei Files und Target.“

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