Los!

GMT94 gewinnt Langstreckenrennen in Oschersleben

Das französische Team GMT94 Yamaha hat beim Deutschlandlauf der FIM Endurance Weltmeisterschaft den dritten Sieg in Folge in der Motorsport Arena Oschersleben eingefahren. Vor 12.500 Besuchern wurde das heimische Team Völpker NRT48 by Schubert Motors zweiter in der Stocksport Wertung.
David Checa (ESP), Niccolò Canepa (ITA) und Mike di Meglio (FRA) stellten bei ihrem Oschersleben-Hattrick am Ende mit 318 gefahrenen Runden einen neuen Rundenrekord für ein 8-Stunden-Rennen in der Motorsport Arena auf. Gefolgt wurden Sie vom österreichischen Yamaha Austria Racing Team um Broc Parkes (AUS), Marvin Fritz (GER) und Kohta Nozane (JPN). Das Podium komplettierte das Maco Racing Team mit Greg Junod (SUI), Anthony dos Santos (FRA) und Marko Jerman (SLO).

Das siegreiche Trio überzeugte nicht nur in den Zeittrainings mit der Pole Position, sondern ließ auch im Rennen gar nichts anbrennen. Selbst eine Stop-and-Go-Strafe aufgrund einer nicht ausgeschalteten Zündung beim Boxenstopp konnte die Truppe um Teamchef Christophe Guyot nicht aufhalten. Selbst die Markenkollegen aus Österreich konnten das Tempo nicht mitgehen und verloren im Verlauf des Rennens kontinuierlich an Boden, sodass am Ende eine halbe Runde Rückstand trotz zwei Boxendurchfahrten weniger zu Buche stand. Das Yamaha-Trio komplett machte die slowakische Maco-Racing Mannschaft, die mit viel Risiko und einem langen letzten Stint ihr Tankvolumen bis aufs Äußerste reizten. Ein Wagnis, das sich mit dem dritten Rang bezahlt machen sollte.

Spannend ging es auch in der Stocksport Kategorie zu. Das heimische Team Völpker NRT48 by Schubert Motors hielt von Rennbeginn an stark mit und wurde am Ende nur von einem technisch unsauberen Boxenstopp ausgebremst, der am Ende genau die 20 Sekunden kostete, die fehlten, um das siegreiche Team Moto AIN CRT mit Hugo Clere, Alexis Masbou (beide FRA) und Robin Mulhauser (SUI) zu überholen. Zum Schluss blieb für Jan Bühn (GER), Stefan Kerschbaumer (AUT) und die einzige Dame im Feld, Lucy Glöckner (GER) ein starker zweiter Platz sowie Gesamtrang sieben. Auf den dritten Rang in der Superstock schaffte es Yamaha Viltais mit Axel Maurin (FRA), Bastien Mackels (BEL) und Florian Alt (GER).

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