Los!

ADAC Racing Weekend überzeugt mit Vielfalt und Motorsportaction

Zahlreiche Besucher erlebten bei wechselhaften Bedingungen spannenden Motorsport zur Premiere des ADAC Racing Weekend in der Motorsport Arena Oschersleben. Das Konzept des Wochenendes, welches Motorsport vom nationalen Breitensport bis hochkarätigen internationalen Motorsport bot, zeigt sich als zukunftsträchtiges Gesamtpaket. 150 Starter aus 20 Nationen in 6 Rennserien unterstrichen die attraktive Vielfalt des Wochenendes.

Allen voran hinterließ die hoch angesehene TCR Europe mit rund 30 Fahrzeugen nicht nur staunende Zuschauer, sondern bot auch zwei Rennen voller Spannung und packender Zweikämpfe. Am Ende fanden sich in beiden Rennen Tom Coronel (NED), Josh Files (GBR) und Dominik Baumann (AUT) auf den Plätzen zwei bis vier wieder. Sieger des ersten Rennens war David Lloyd (GBR) während Alex Morgan (GBR) beim zweiten Rennen die oberste Stufe des Podestes erklimmen durfte.

DMV GTC und DUNLOP 60 ergänzten das Tourenwagenspektakel der TCR perfekt und boten traumhafte Supersportwagen auf. Das DUNLOP 60 stellte gar die ersten Sieger bei der Premiere des ADAC Racing Weekend. Kenneth Heyer und Christiaan Frankenhout konnten hier über Simon Reicher auf der zweiten Position sowie Dirg Parhofer und Isaac Tutumlu Lopez auf dem dritten Platz triumphieren. Im ersten Sprintrennen des DMV GTC konnte Simon Reicher dann Heyer und Timo Scheibner hinter sich lassen. Das zweite Rennen beendete wiederum Tutumlu Lopez als strahlender Sieger vor Heyer und Reicher.

Das absolute Highlight für jeden Motorsportenthusiasten waren die „Tourenwagen Legenden“, welche glorreiche Rennwagen auf der Rennstrecke wieder zum Leben erwecken. Das Rennen dieser Legenden konnte Jörg Hatscher auf einer AMG Mercedes C-Klasse ITC vor Anton Werner auf Audi 80 DTM und dem Duo Michael Menden / Altfrid Heger mit einem BMW M3 DTM für sich entscheiden, nachdem Polesitter Thorsten Stadler mit einer weiteren AMG Mercedes C-Klasse in Runde drei ausfiel.

Weitere klangvolle Motorsport-Klassiker brachte das „Tourenwagen Revival“ auf die Strecke, darunter ein March BMW und zwei BMW M1 Procars. Die beiden Gleichmäßigkeitsprüfungen entschieden Marc Dürscheidt mit dem March BMW aus 1979 und Martin Kowalzyk mit dem Opel Omega Evo 500 aus 1991 für sich.

Für knallharten Markenpokal-Sport sorgte der Renault Clio Cup Central Europe. Zahlreiche Zweikämpfe und ganze Kampfgruppen boten beste Unterhaltung für die Zuschauer. Altmeister Sebastian Bleekemolen setzte sich in beiden Rennen knapp durch und verweis in Rennen eins Andreas Stucki und Albert Legutko sowie Tomáš Pekař und Marius Rauer in Rennen zwei auf die weiteren Podestplätze.

Das ADAC Racing Weekend stellt zudem das Saisonhighlight für den „Norddeutschen ADAC Börde Tourenwagen Cup“ (NATC) dar. Beide Sprintrennen beendete Mike Hansch vor Alex Aka an der Spitze. Das 90-minütige Endurance-Rennen entschieden Gina Sophie Fulsche und Marek Schaller nach diversen Problemen der Konkurrenz als Gesamtführende für sich.

Das erste ADAC Racing Weekend zeigt die Vielfalt des Motorsports vom Einstiegslevel bis zum Profirennsport und lockte damit zahlreiche Teilnehmer, Besucher und Teams an Deutschlands nördlichste Rennstrecke. Eine Wiederauflage dieses neuen Veranstaltungsformates ist nach diesem erfolgreichen Wochenende wohl so gut wie sicher.

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