Los!

Radsportwochenende mit Velofondo und 22. Radkriterium

Vom 7. bis 8. September findet mit der dritten Ausgabe des 24-Stunden-Radrennens „Velofondo“ das Radsporthighlight in der Motorsport Arena Oschersleben statt. Direkt darauf schließt sich das bereits 22. Radkriterium an, welches schon solange existiert wie die Motorsport Arena selbst. Damit bleibt auch die Rennstrecke dem Radsport treu und führt die Tradition des muskelbetriebenen Zweiradsports auf dem Rennasphalt fort.

Für das Velofondo kann sich Jedermann/Frau in 1er-, 2er-, 4er-, oder 8er-Teams für die Hatz zweimal rund um die Uhr und über den 3.667 Meter langen A-Kurs der Rennstrecke anmelden. Mountainbiker können zudem eine Kombination aus Asphaltstrecke und eigens hergerichtetem Offroad-Anteil unter die Räder nehmen. Circa 450 Starter werden erwartet und gehen am Samstag um 12 Uhr in das 24-Stunden-Radrennen. Bis zum Zieleinlauf am Sonntag um 12 Uhr erhalten alle Teilnehmer rund um die Uhr eine Grundverpflegung. Noch vor dem Langstreckenrennen startet am 7. September das Velofondo 75k über 20 Runden. Nachmeldungen für die verbliebenen Restplätze bei den Rennen sind noch möglich.

Im Anschluss an das 24-Stunden-Rennen geht das von Jürgen Kramer koordinierte 22. Radkriterium auf den B-Kurs der Strecke und hält neben dem Velofondo an diesem Wochenende die Fahnen für den Radsport in der Magdeburger Börde hoch. Das Radkriterium bzw. der Radsporttag war in der Vergangenheit bereits Betätigungsfeld für spätere Olympiasieger, Weltmeister und zahlreihe deutsche Meister. Dort geht es am Sonntag ab 14 Uhr für aktive Radrennsportler mit Lizenz nicht nur um Preisgelder und Prämiensprints, sondern auch um den Erhalt der jeweiligen Leistungsklasse. In 21 Jahren hatten die Veranstalter großen Wert auf den Radsport-Nachwuchs mit Schüler- und Jugendrennen gelegt. Diesmal bleibt der Nachwuchs zum Bedauern der Organisatoren durch eine sportpolitische Entscheidung außen vor.

Gestartet werden beim Radsporttag drei Klassen im Männerbereich. Hier hat es im Bund Deutscher Radfahrer eine Neugliederung gegeben. Die bisherige Einteilung in A-, B- und C-Leistungsklassen entfällt. Neu im Männerbereich sind die Elite Amateure, wo die ersten 500 Fahrer der Rangliste startberechtigt sind, egal ob Vollprofi oder herausragender Amateur. Die jetzige "Amateur-Klasse" bilden die Fahrer, die nicht unter den besten 500 der Rangliste erfasst sind. Für einige wird es somit mehrmals Auf- und Abstiege geben. Jedermann bzw. Hobbyfahrer können in dieser Klasse mit einer Tageslizenz starten.

Eine weitere Änderung erlebt die Veranstaltung mit dem Wechsel des radsportlichen Partners. Nach 21 Jahren ist die Radsport-Abteilung des MSV 90 Magdeburg nun Mitveranstalter in der Motorsport Arena und schickt um 14 Uhr die Amateure in das erste Rennen über 25 Runden, was rund 61 Kilometern entspricht. Titelgeber des Rennens ist die „Kreissparkasse Börde“ als langjähriger Sponsor im Radsport. Gegen 15:30 Uhr geht es für die Senioren ab dem 40. Lebensjahr im Preis der Firma „Oschersleber Metall- und Zaunbau“ über 20 Runden und 50 Kilometer. Die Senioren 4 ab 60 Jahren haben dort eine eigene Wertung.

Das Hauptrennen der neu geschaffenen Elite-Amateur-Klasse wird gegen 16:30 Uhr über 30 Runden bzw. rund 73 Kilometer gestartet. Es geht um die Preise des „Skoda Autohauses Nigari“ aus Magdeburg. Alle Rennen werden mit Punktwertungen auf dem B-Kurs der Arena gefahren. In den festgelegten Wertungsrunden gibt es 5, 3, 2 und 1 Punkt. In der letzten Runde wird die doppelte Punktzahl vergeben. Die erspurteten Punkte entscheiden schließlich über Sieg und Platzierung.

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