Los!

Alter schützt vor Vollgas nicht

Klassik Trophy 2020

Es ist ein Grund zum Feiern: 2020 geht die Klassik Trophy in ihre elfte Saison. Was 2009 ganz bescheiden mit zwei Rennen begann, hat sich in den vergangenen Jahren zu einer prächtigen Rennserie in der Klassik Szene entwickelt.  Auf mittlerweile zehn verschiedenen Rennstrecken in Deutschland und im benachbarten europäischen Ländern tragen die Aktiven ihr Rennen für die nicht mehr ganz so aktuellen Rennmaschinen aus den Jahren bis etwa 2002 aus.

Am letzten Juli-Wochenende gastiert die Serie traditionell in Oschersleben. Die Börde Klassik für Motorräder ist bei Fahrern und Zuschauern besonders beliebt. Bis zu 350 Fahrer gehen in den verschiedenen Klassen an einem Wochenende an den Start. Von den längst vergessenen 50 cm³ Rennern bis zu den letzten aktuellen Grand-Prix-Maschinen der abgewählten Zweitaktära über die Superbikes und Supersportmaschinen der 90er Jahre mit den 750 cm³ Vierzylinder/Zweizylinder 1000er, sind genauso mit dabei, wie die luftgekühlten Twins ohne Baujahresbeschränkung bis zu den Gespannen.

Seit es Motorräder gibt, wird damit auch Motorsport betrieben. Das muss aber nicht immer mit dem neuesten und aktuellsten Material sein. Bei den Events der Moto Trophy wird Motorrad-Rennsport in verschieden Klassen mit Oldtimern, Youngtimern und auch aktuellen Maschinen betrieben.
Die Rennen für die Zwei- und Viertaktmaschinen sind in die jeweiligen Hubraumklassen und Baujahre unterteilt. Die Regularity- oder Gleichmäßigkeitsläufe dienen als Einstieg in den Wettbewerbssport, kommt es doch hier nicht auf die Schnelligkeit an.

Ein Ereignis, das die Zweiradfans nicht verpassen dürfen.

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